Neue Technologien in der Pflege

24.11.2020

Neue Technologien und Digitalisierung sind für das Gesundheitswesen von enormer Bedeutung. Unsere Region übernimmt in diesem Bereich durchaus eine Vorreiterrolle. Das wird auch amBeispiel des Zertifikatsprogramms „Technologie in der Pflege“ deutlich. Das Lehrmodul startet am 7. Dezember am Standort Lingen der Fachhochschule Osnabrück – und dasgrenzübergreifend. Denn teilnehmen können Pflegekräfte aus dem Emsland sowie aus den niederländischen Provinzen Groningen und Drenthe. Coronabedingt werden die Unterrichtseinheitenvoraussichtlich größtenteils online stattfinden.

Pflegekräfte und andere Mitarbeiter*innen im medizinischen Sektor standen in den vergangenen Jahren vor immer größeren Herausforderungen. Die Zahl der schwer erkrankter Patienten nahm deutlich zu – und damit auch der Pflegeaufwand. Neue Technologien und Digitalisierung können Pflegekräfte in vielen Bereichen entlasten. Allerdings müssen Pflegekräfte auch den Umgang damit lernen, um dieneuen Möglichkeiten einsetzen zu können. Mit Unterstützung des Moduls „Technologie in der Pflege" sollen Arbeitsprozesse optimiert werden.

Die Teilnehmer*innen bekommen zunächst einen Überblick über aktuelle technologische Entwicklungen im Bereich der Pflege und Betreuung. Dann wird erörtert, wie sie diese Entwicklungen in ihrertäglichen Arbeit nutzen können.

Das Lehrmodul ist in drei Teilmodule unterteilt, die jeweils eine Woche dauern und mit einem Examen abschließen. Es handelt sich zwar um eine grenzübergreifende Veranstaltung, die Module findenaber in deutscher Sprache statt. Die Kosten für die Teilnahme betragen 350 Euro pro Teilmodul. Das erste Lehrmodul, das am 7. Dezember beginnt, wird allerdings kostenlos angeboten. WeitereInformationen und die Termine der Teilmodule finden Sie im Flyer, den Sie unten herunterladen können. Sie brauchen weiteren Informationen? Dann nehmen Sie gerne per Mail an Frau Isabel Alsmann(i.alsmann@hs-osnabrueck.de) Kontakt auf.

 

Das Modul „Technologie in der Pflege" ist Teil des Projekt-Bausteins „Sorgen für…, sorgen dass…" des Projektes „Arbeitsmarkt Nord“. Im Rahmen von „Sorgen für…, sorgen dass…" arbeitenniederländische und deutsche Pflege-, Gesundheits- und Bildungseinrichtungen grenzübergreifend auf dem Gebiet der Aus- und Weiterbildung in der Pflege und im Gesundheitswesen zusammen.

Das Projekt „Arbeitsmarkt Nord“ wird im Rahmen des INTERREG V A-Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und von den ProvinzenDrenthe, Fryslân und Groningen sowie vom Ministerie van Sociale Zaken en Werkgelegenheid und dem Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklungunterstützt. Lead Partner des Projektes ist die Ems Dollart Region (EDR).

Quelle: https://www.arbeitsmarkt-nord.eu/2020/11/11/pflegekr%C3%A4fte-lernen-optimalen-einsatz-neuer-technologien-in-der-pflege/

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