Landesprogramm zur Unterstützung des Ausbildungsmarktes

19.10.2020

Neue Richtlinien zur Unterstützung des Ausbildungsmarktes

Der Arbeitsmarkt ist seit Ausbruch des Coronavirus und den damit einhergehenden Beschränkungen angespannt. Um den Ausbildungsmarkt weiterhin mit finanziellen Mitteln zu unterstützen, hat die niedersächsische Landesregierung ihr Programm um weitere Richtlinien ergänzt.
Neben den bereits bekannten Prämien für die Schaffung von zusätzlichen Ausbildungsplätzen, können Auszubildende für die Fahrt zu ihrem Ausbildungsbetrieb eine einmalige Prämie in Höhe von 500 Euro erhalten. Sie kommen für die Förderung in Frage, wenn sie mindestens eine Stunde Fahrtzeit mit dem ÖPNV oder mindestens 45 km zwischen nächstgelegener Wohnung und der Ausbildungstätte bewältigen müssen. Die Antragstellung ist nach Ablauf der Probezeit bis zum 31. Dezember 2021 möglich. Die Ausbildung muss im Jahr 2020 oder 2021 begonnen worden sein.

Ansprechpartner NBank: 0511/30031-333

 

Ebenfalls ergänzt wurden weitere Zuwendungen für den anfallenden betrieblichen Anteil der Kosten für Lehrgänge der überbetrieblichen Ausbildung im Jahr 2021. Die Antragsfrist ist der 1. Dezember 2020.

Ansprechpartner NBank: Herr Schreiber, 0511/30031-133

Weitere Informationen

 

Zudem wurde beim ESF-Programm „Übernahme und Einstellung von Auszubildenden aus Insolvenzbetrieben“ die Richtlinie geändert. Von 2020 bis 2022 können Ausbildungsbetriebe eine Förderung bekommen, wenn der bisher ausbildende Betrieb den Ausbildungsvertrag auflöst. Grund für die Vertragsauflösung muss in diesem Fall die Corona-Pandemie sein. In der Region Weser-Ems liegt der Fördersatz bei 50 Prozent, Anträge können laufend gestellt werden.

Ansprechpartner N-Bank: Frau Roschmann, 0511/30031-388 und Herr Kühns, 0511/30031-856

Weitere Informationen

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