Tipps für die flexible Arbeitszeitgestaltung

30.04.2020

Gerade Eltern, die jetzt die Betreuung ihrer Kinder sichern müssen, sind auf flexible Arbeitsbedingungen angewiesen. Kitas und Schulen sind geschlossen und stellen Familien dadurch vor Probleme. Hier können Arbeitgeber Betroffenen helfen, indem sie die Arbeitszeiten so gut wie möglich an die Betreuungszeiten der Kinder anpassen. Doch welche Modelle gibt es? Das Unternehmensnetzwerk Erfolgsfaktor Familie spricht folgende Empfehlungen aus:

Es könnten Schichtmodelle für Eltern eingerichtet werden. Wenn Mütter vormittags arbeiten, arbeiten die Väter nachmittags oder umgekehrt. Im Optimalfall arbeiten die jeweiligen Arbeitgeber an einer gemeinsamen Regelung. Eine weitere Möglichkeit ist der Abbau von Überstunden: Mit dieser freigewordenen Zeit könnten die Lücken in der Kinderbetreuung gefüllt werden. Auch die Aufnahme von sogenannten Minus-Stunden ist denkbar. Darüber hinaus könnte kurzfristig für einen zeitlich beschränkten Zeitraum das Stundenvolumen reduziert werden. Pragmatische Lösungen für nicht erbrachte Arbeitszeiten bzw. für die Arbeitszeitverkürzungen können Jahresarbeitszeitkonten sein: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können angesammelte Überstunden für die Kinderbetreuung zu Hause abbauen oder entstandene Minusstunden zu einem späteren Zeitpunkt ausgleichen.

Mit diesen und weiteren Maßnahmen können Arbeitgeber ihre Angestellten unterstützen, damit die Kinder trotz geschlossener Schulen und Kitas immer bestmöglich betreut sind.

Quelle: www.erfolgsfaktor-familie.de

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