Bundestag beschließt Anpassungen beim Elterngeld

30.04.2020

2019 haben rund 1,9 Millionen Mütter und Väter Elterngeld in Anspruch genommen.

Insgesamt beteiligen sich mehr als 40 % der Väter an der Kinderbetreuung und Mütter fangen früher wieder an zu arbeiten. Mit gesetzlichen Anpassungen möchte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey sicherstellen, dass Eltern aufgrund der Folgen der Corona Krise keine Nachteile beim Elterngeld haben. Eltern, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, können nun die Elterngeldmonate aufschieben. Die Höhe der Zuwendungen verringert sich dadurch aber nicht. Der sogenannte Partnerschaftsbonus bleibt bestehen. Einkommenssteuerersatzleistungen, wie zum Beispiel das Kurzarbeitergeld, reduzieren ebenfalls nicht die Höhe des Elterngeldes. Die Höhe errechnet sich grundsätzlich nach dem letzten Gehalt. Werdende Eltern können deshalb die Monate, in denen sie von den Corona-Maßnahmen betroffen sind, von dieser Berechnung ausnehmen.

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Link: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/presse/pressemitteilungen/anpassungen-beim-elterngeld-im-bundestag/154918

 

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